Vom Anfänger zu gutem Golfschlag an einem Tag!

Gerade die Anfänger auf dem Golfplatz schauen sich die erfahreneren Golfspieler an und fragen sich, wie diese es nur schaffen können, Bälle mit so einer Geschwindigkeit und Präzision zu treffen, sodass sie gute Ergebnisse erzielen.

In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du deine Bälle sowohl weiter als auch gerader treffen kannst, um dir das Golfspielen einfacher zu gestalten.

Was machen die Pros?

Die professionellen Spieler, die auf der PGA Tour spielen, sind alle auf einem extrem hohen Level, wenn es um das Schlagen des Balles geht. Eine wichtige Fähigkeit ist der Dynamic Loft. Dieser kann dir dabei helfen, deine Schläge auf ein wesentlich höheres Niveau zu bringen. Außerdem ist die Gewichtsverteilung wie bei jedem Schlag ein wichtiger Teil deines Schlages. Wenn du zu statisch stehst, dann könntest du Probleme mit deiner Hüftrotation oder deinem allgemeinen Schwung haben.

Der perfekte Driver-Schlag für Anfänger- Tipps und Tricks!

Was ist der Dynamic Loft?

Jeder Schläger in deinem Golfbag hat einen bestimmten Loft. Dieser ist der Winkel des Schlägerkopfes. Viele Leute kennen dies gerade beim Driver, da hier oft eine Entscheidung zwischen mehreren Lofts beim Kauf stattfindet. Auf den meisten Schlägern ist der Loft außerdem vermerkt. Dieser Loft wird auch „statischer Loft“ genannt.

Der Dynamische Loft ist der Winkel, in dem dein Ball die Schlagfläche deines Golfschlägers im Treffmoment verlässt.

Das bedeutet, dass es sich hier nicht unbedingt um den festen Loft des Schlägers handelt, da du diesen durch deine Schlagtechnik verändern und im besten Fall zu deinen Gunsten verbessern kannst. Der Dynamische Loft zeigt dir hier das Verhältnis zwischen Flug und Roll des Golfballes, was du möglicherweise im kurzen Spiel von den Wedges gewohnt bist.

Der Dynamische Loft kann sowohl gut als auch schlecht für dich sein. Du musst ihn für deinen Schlag jedes Mal anpassen, um ein optimales Ergebnis abzuliefern. Wenn du dies nicht machst, dann könntest du ein falsches Flug-zu-Roll-Verhältnis bekommen und entweder zu hoch und ohne Kompression schlagen oder eben mit starker Kompression, allerdings zu tief.

Was ist der Unterschied zwischen Dynamic Loft und Angle of Attack?

Beim Dynamic Loft handelt es sich um den Winkel, in dem dein Ball die Schlagfläche deines Golfschlägers im Treffmoment verlässt. Beim Angle of Attack handelt es sich um den vertikalen Winkel (hoch und runter) des Golfschlägers während des Treffmoments.

Gerade diese kleinen Unterschiede, die du bei der Analyse deiner Golfschläge mit einem Launchmonitor wissen solltest, können schnell verwirrend sein. Ich habe deswegen versucht, die Definition hier etwas klarer zu machen, da man diese Begriffe oft verwechseln könnte.

Fehler, die dein Spiel mit dem Driver ruinieren

Was muss ich tun, um einen guten Golfschlag zu erreichen?

Wenn du dich fragst, wie du es schaffen kannst, einen guten Golfschlag auszuführen, ist die Antwort erst einmal ganz simpel: Trainieren. Doch wichtig ist, wie du genau trainierst, und ich versuche dir hier mal Übungen zu zeigen, die du direkt anwenden kannst, um schnell und effektiv besser zu werden.

Achte auf deine Ballposition: Deine Ballposition sollte zu jedem Schläger passend sein. Dabei ist der Driver sehr nah an deinem vorderen Fuß, und jeder kürzere Schläger wandert ein kleines Stück weiter in eine mittlere Ballposition zwischen deinen Beinen. Bei einem Eisen 9 oder den Wedges solltest du dann die Mitte erreicht haben.

Abstand zum Schläger: In der Ansprechposition ist der Abstand von Schläger zu deinem Körper immer wichtig, da dies deinen Schwung beeinflusst. Du solltest in etwa immer eine gespreizte Handlänge Abstand zwischen deinem Körper und dem Golfschläger haben.

Drehung deiner Füße: Um deine Hüftrotation zu unterstützen, solltest du deinen vorderen Fuß in etwa um 45 Grad nach außen drehen. Gerade viele Anfänger machen das nicht, da sie sich auf die Spitze ihres Fußes konzentrieren, wenn es um die Ausrichtung geht. Konzentriere dich bei der Ausrichtung auf die Hacken deiner Füße, und du hast dieses Problem nicht.

Divot ist Pflicht: Um einen guten Schlag zu erzielen, wirst du mit deinen Eisen zwangsläufig ein Divot schlagen. Wenn du das nicht machst, dann wird dein Winkel nicht korrekt sein, und dein Ball fliegt nicht optimal. Deswegen habe keine Angst, schön ins Grün zu schlagen. Das sollte allerdings nicht vor dem Treffen mit dem Golfball passieren, sondern im Idealfall direkt danach. Wenn du den Boden vorher berührst, dann verlierst du sowohl Geschwindigkeit als auch den richtigen Schwungbogen.

Wenn du hier Probleme hast und dein Divot immer vor dem Ball ist, dann kannst du versuchen, dir einen Punkt auszusuchen, der in etwa eine Golfballbreite vor dem echten Golfball liegt. Versuche jetzt diese Stelle zu treffen. Dadurch wird es dir einfacher fallen, den richtigen Ball gut zu treffen.

Außerdem kannst du als kleine Hilfe beim Herunterschauen auf die Verbindung zwischen dem Schlägerkopf und dem Schläger schauen. Diese Verbindung ist oft schwarz eingefärbt. Diese Verbindung sollte vor deiner Schlagfläche auf einer Höhe mit dem Golfball sein. Wenn das bei deinem Schwung der Fall ist, ist es schon mal ein gutes Zeichen.

Ich weiß, dass es sich hierbei um sehr viele Informationen handelt und das bestimmt nicht die einzigen sind, die du auf dem Golfplatz behalten musst. Deswegen ist es meiner Meinung nach sinnvoll, sich Dinge zu notieren. Dafür habe ich „Dein Golf Journal“ erstellt. Damit kannst du effektiv und schneller lernen, weil du dir alle Eindrücke auf dem Platz notieren kannst und selbst reflektieren kannst.

Golf Journal Thumbnail

Möchtest du schnelle Verbesserungen in deinem Golfspiel? Dann versuche es doch mit »Dein Golf Journal«.

Dein Golf Journal soll dir dabei helfen, dein Golferlebnis zu verbessern.

Es wird dir bei deiner Zielsetzung im Golf helfen. Außerdem wirst du Erlebnisse und Tipps auf dem Platz nicht mehr vergessen.

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Fazit

Es ist keine Lösung, einfach neue Golfschläger zu kaufen, wenn deine anderen nicht funktionieren. Das ist nur eine Option, wenn diese bereits wirklich abgenutzt sind, was nach etwa 10 Jahren passieren kann, je nachdem, wie oft du diese benutzt. Außerdem ist es immer eine gute Idee, mit deinem lokalen Pro über deine Schläge und Schwünge zu reden. Ein paar Stunden reichen schon aus, um dich in eine super Form zu bringen.

Als Startpunkt sollten dir diese Tipps auch helfen, deine Schwächen zu erkennen und dich auf ein gutes Niveau zu bringen. Wenn du nicht zu einem Pro gehen möchtest, dann kannst du auch versuchen, dich mit einem Handy zu filmen und dabei einen neuen Blickwinkel von deinen Schlägen zu bekommen. Dafür brauchst du möglicherweise ein Stativ oder direkt einen Launchmonitor, um alle deine Schwungdaten zu analysieren. Beides findest du hier:

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4 Gedanken zu „Vom Anfänger zu gutem Golfschlag an einem Tag!“

  1. Hallo Alexander,

    Deine Artikel verfolge ich als passionierter Golfer öfter. Gut aufbereitet und sehr viel Fachwissen, Kompliment.

    Leider fehlt mir in diesem Artikel etwas: Der Anfängertipp 1: Gefühl für den Schwung und Entfernung zu erlernen.

    Ich war auch Anfänger und habe Golf autodidakt erlernt.

    Tipp für Neulinge: 5 Plastikeimer im Abstand von 10 Metern aufstellen.

    Danach mit dem Pitcher für jeden Eimer 10 Bälle aufreihen.

    Für den 10 Meter Eimer folgende Reihenfolge einprägen: Fußstellung zum Ball mittig, Kopf hoch- Augen auf den Ball,

    Flach Ausholen zum Viertelschwung,

    Augen immer noch auf den Ball gerichtet,

    Schwung zum Ball einleiten, ohne in die Knie zu gehen!

    Augen immer auf den Ball,

    Schläger gleitet durch den Ball, streift den Boden.

    Augen immer noch auf die Stelle auf der der Ball lag.

    Schwung zu Ende bringen!

    Augen immer noch auf die Stelle gerichtet, wo der Ball lag.

    Jetzt kann dem Ball nachgeschaut werden.

    Danach geht es zur Ballreihe für den 20meter Eimer usw.

    Nach ungefähr einer Woche sitzen die Schläge und das Gefühl für die Entfernung wird immer besser.

    Automatisch gewöhnt sich der Muskelablauf an den Schwung und die Konzentration auf den Ball steigt immer mehr.

    Leider werden Anfänger sehr oft von den Pros frustriert, weil diese ihnen ihren Schwung beibringen wollen. Wichtig ist den eigenen Schwungablauf von der Pieke auf zu automatisieren, ohne Kraft und Übertreibung.

    Heute wäge ich bereits beim Zugehen auf den Ball ab, welcher Schläger zum Einsatz kommen soll, da ich die Lage des Balles, Untergrund und meine Tagesform schnell in Einklang bringen kann, ohne ein großes Risiko einzugehen.

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