Tipps für das perfekte Putten

Wie du bestimmt weißt, sind bei jedem Loch nur 2 Schläge für das Putten vorgesehen. Wenn du ein Pro bist, hältst du das auch ein, aber was ist mit all den anderen Spielern? Mit diesen Tipps kommst du auf jeden Fall näher an dein Ziel und lernst besser auf dem Green / Grün zu spielen.

Die Putt-Schablone

Das Wichtigste beim Putten ist das Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist einen Ball richtig zu schlagen und in die richtige Bahn zu bringen. Dafür ist es unheimlich wichtig, diese Aspekte erstmal zu isolieren, um beide zu lernen.

Mit einer Putt-Schablone kannst du deinen Ball so markieren, dass du die direkte Bahn sehen kannst und dich nur noch auf den Schwung konzentrieren musst.

Eine Putt-Schablone kannst du beispielsweise hier bei GolfHouse.de kaufen: Putt-Schablone bei GolfHouse.de*

Außerdem kann dir die Putt-Schablone zeigen, dass du den Ball vielleicht gar nicht richtig ausgerichtet hast und dir damit auch hier ein besseres Gefühl für das Ausrichten des Balles geben. Die Schablone lässt dich tiefer und aktiv in den Prozess einblicken.

Putt Training

Wenn du das Putten lernen willst, ist es nötig auf dem Putt Übungsplatz deines Golfclubs zu üben. Denn wie man so schön sagt „Übung macht den Meister“. Das Gefühl für das Putten lernst du größtenteils nur durch das Putten selbst. Du kannst hier verschiedene Löcher anvisieren und verschieden spielen.

Was ich mir gerne zur Hilfe nehme, sind Golfschläger, um meine Putts einzugrenzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. Ich habe mit Freunden meist ein „Dach“ aus 2 Schlägern hinter dem Loch gebaut, damit meine Bälle sich nicht zu weit verstreuen.

Was auch sinnvoll ist, ist deinen Golfschläger Wegweiser zu verwenden. Dabei schaust du, wie deine Balllinie bis zum Loch ist, und legst einen Golfschläger parallel dazu vor dich, um dir die korrekte Bahn anschaulich zu machen. Dies kann auch helfen, um besser zu Putten.

Verschiedene Startpositionen

Um zu lernen, wie man die richtige Bahn auf dem Grün ermittelt, würde ich dir empfehlen auf dem Übungsgrün verschiedene Startpunkte zu wählen. Das heißt, du schlägst 10 Bälle von einer Position und versuchst diese möglichst genau einzulochen.

Dabei wird es dir am Anfang schwerfallen, da du hier auch ein Gefühl benötigst, um das grün einzuschätzen. Ich gehe gerne auch auf die Knie, um zu sehen, wie das Gefälle ist. Meist ist es aber so, dass du von Ball zu Ball etwas besser wirst.

Da dies allerdings eine gute Übung sein will, wird dein Startpunkt alle 10 Bälle versetzt, damit du immer neue Positionen und Situationen kennenlernst und deine Bälle von vorneherein immer besser werden.

Auf die Fußposition achten

Wie du mit Sicherheit von deinem Golf-Pro erklärt bekommst, macht deine Fußposition einen gewaltigen Unterschied aus, wenn es um das Ballverhalten geht. Beim Putten solltest du mehr darauf achten, dass dein Ball rollt und nicht springt. Deswegen sollte deine Ballposition immer etwas weiter zum linken Fuß sein und nicht ganz mittig oder ganz rechts.

Man sagt, je weiter rechts die Ballposition ist, desto mehr hüpft der Ball. Wenn du dich hier etwas ausprobierst, wirst du merken, dass du mehr Kontrolle über den Ball bekommen wirst, da ein hüpfender Ball auf dem Grün gerne mal etwas unkontrollierter durch die Gefälle sein kann.

Den Ball führen

Viele Leute sind auf dem Puttinggreen und Schlagen den Ball, statt ihn zu führen. Der Putt ist genauso eine Schwungbewegung wie alle anderen Schläge. Deswegen musst du beachten das du deinen Schwung nicht abbrichst, sondern ihn vollendest, um mehr Sicherheit in deinen Schlag zu bekommen.

Wenn du deinen Schlag nicht vollendest, gehst du das Risiko ein, dass der Ball unerwartet abprallt und nicht das gewünschte Ergebnis liefert.

Tempo Anhaltspunkte

Auf dem Puttinggreen macht es auch Sinn, sich Distanzen und Schwünge zu merken und miteinander zu verbinden. Das bedeutet, dass du in etwa weißt, wie weit ein voller Schwung rollt, wie weit ein halber Schwung rollt und so weiter.

Bedenke dabei, dass du dir auf jeden Fall einen Annäherungsschlag auf dem Grün lassen solltest, solange du nicht schon in unmittelbarer Distanz zum Loch bist.

Die Grundlagen des Puttens

Ich habe als Anfänger ganz oft so viel von meinem Pro gehört, dass ich entweder eine Checkliste in meinem Kopf durchgegangen bin oder eine Sache schon wieder vergessen habe, wenn ich eine neue gelernt habe. Deswegen halte ich es für Sinnvoll die wichtigsten Grundlagen immer durchzugehen.

Dazu zählt:

  • Die Füße Schulterbreit auszurichten
  • Den Kopf grade zu halten und nicht beim Schlag durchschwingen zu lassen
  • Deine Augen über die Schlaglinie zu halten
  • Zwei Fäuste Abstand zwischen dem Schläger und deinem Körper halten
  • Den linken Arm durchgestreckt lassen

Wenn du diese Grundlagen beibehält und Stück für Stück an Verbesserungen arbeitest, dann kann dir eigentlich nicht viel im Weg stehen.

Auf sein Gefühl hören

Golf hat viel mit Technik zu tun und ich würde sagen zum besser werden ist es immer sinnvoll an seiner Technik zu arbeiten und die noch so kleinsten Dinge zu hinterfragen. Doch wenn du am Ball bist, dann musst du dich auf dein Gefühl verlassen können. Wenn du an dir selbst zweifelst, dann wirst du deinen Schlag nicht so ausführen können, wie du es möchtest.

Du möchtest am besten in deinen Gedanken schon den Schlag durchgehen und ihn nur noch durch deine Ausführung in die Realität bringen. Dafür ist höchstes Vertrauen in dich selbst notwendig.

Lass dich nicht von anderen Ablenken

Wenn du mit anderen auf dem Puttinggreen bist und diese ihre eigene Linie Schlagen, muss das nicht bedeuten, dass dein Ball sich genauso verhält. Selbst kleine Veränderungen in der Bahn können massive Unterschiede im optimalen Schwung hervorrufen.

Deswegen musst du deine Situation immer individuell betrachten und schauen, dass du den für dich optimalen Schwung wählst. Dafür sind auch andere Tipps wie das Ballführen und die Schwungwahl essenziell.

Fazit

Versuch einfach das nächste Mal, wenn du auf dem Green bist einen dieser Tipps zu herzen zu nehmen und schau wie es für dich funktioniert. Wenn du einen Unterschied feststellst, dann ist das generell super. Wenn du das Gefühl hast, dass dich diese Tipps eher verwirren, da du schon einen bestimmten Schwung im Kopf hast, dann verlass dich immer lieber auf deine Intuition.

 

Wenn du noch weitere Fragen zum Thema hast, dann schreib mir diese gerne in die Kommentare. Ich werde dir entweder direkt dort antworten oder den Artikel um deine Frage erweitern.

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