Verpatze mit diesen Tipps nie wieder deine Chips

Wenn du einen Nicht-Golfer fragen würdest, welche Schläge auf dem Platz wohl am schwersten sind, würde dieser wahrscheinlich sagen, dass die weitesten Schläge die schwersten sind. Als Golfer wissen wir natürlich, dass das so nicht stimmt. Denn oft sind es gerade die kurzen Schläge, die uns Kopfschmerzen bereiten.

Das kann unter anderem daran liegen, dass wir diese im Vergleich zu anderen Schlägen relativ wenig trainieren. Dabei ist jeder Schlag auf dem Golfplatz gleich viel wert. Deswegen versuche ich in diesem Artikel einige Tipps für das Chippen zu geben, welche dir helfen sollen, das nächste Mal auf dem Platz eine bessere Performance hinzulegen.

Woran merkst du, das du neue Wedges benötigst

Verwende verschiedene Schläger

Gerade Anfänger im Golfsport versuchen Weiten und Situationen mit einem Golfschläger zu verbinden. Das ist prinzipiell auch keine schlechte Möglichkeit, um mit den Schlägern vertrauter zu werden. Beim Chippen kann dir so ein Verhalten allerdings zum Verhängnis werden, denn du kannst nicht nur mit einem Schläger deine Chips schlagen.

Es kommt hier immer auf die Distanz und die Gegebenheiten auf dem Golfplatz an. Deswegen solltest du nicht bei jeder Gegebenheit deinen Lieblingsschläger benutzen. Das heißt, du solltest sowohl das Pitching Wedge im Kopf haben, als auch das Sand Wedge oder auch Eisen 9 bis 6. Hier ist es wichtig zu wissen, wie weit du deine Chips hier schlagen kannst und wie zuverlässig du es schaffst. Dadurch kannst du dir immer den korrekten Schläger auswählen.

Wenn du hier unsicher bist, dann würde ich dir empfehlen, einen Tag auf dem Puttinggreen zu verbringen und Chips auf das Grün zu üben. Dabei benutzt du einfach mal alle möglichen Schläger und schreibst auf, wie weit du durchschnittlich kommst. Dafür kannst du beispielsweise ein Journal verwenden. Ich habe „Dein Golf Journal“ erstellt, um dir unter anderem in diesen Situationen zu helfen. Man sammelt auf dem Golfplatz so viele Erfahrungen, dass man sich diese alle nicht direkt merken kann. Deswegen ist es sinnvoll, diese festzuhalten, um schneller und effektiver zu lernen.

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Nimm dir Zeit für deine Routine

Da ein Chip eine relativ kurze Bewegung ist, hast du im Vergleich zu einem vollen Schwung mit einem Eisen wenig Zeit und Möglichkeiten, Fehler in der Ansprechposition auszugleichen. Deswegen ist es äußerst wichtig, deine Chip-Routine ordentlich durchzuführen und hier nicht einfach so schnell wie möglich an den Ball zu gehen, um deinen Schlag auszuführen.

Hierbei solltest du als erstes darauf achten, dass deine Ballposition ziemlich mittig ist, vielleicht einen Hauch rechts. Dein Gewicht sollte dabei etwas mehr auf der linken Seite sein. Das sollte auch schon bei der Ansprechposition passieren und nicht erst während des Schlages. Jetzt solltest du auch noch den Schaft deines Schlägers anheben. Das führt dazu, dass du auch näher an den Ball herangehen musst.

Achte nicht zu sehr auf deine Handgelenke

Vielen Golfern wurde beigebracht, dass es ein absolutes No-Go ist, während eines Chips ihre Handgelenke zu verwenden. Du solltest es eher wie einen Putt ausführen, also eine gewisse Pendelbewegung. Tatsächlich kann dir dieses Mindset bei deinen Chips stark schaden.

Denn ein bisschen mit den Handgelenken zu arbeiten, ist tatsächlich erwünscht. Wenn man jetzt allerdings das falsche Mindset hat, dann wird man dies um jeden Preis vermeiden, und das kann so manchen Schlag ruinieren. Es führt außerdem zu einem sehr starken Griff und viel Spannung im ganzen Körper, was wir beim Golfen nie gebrauchen können.

Wie chippt man bergauf auf das Grün?

Auf den Schwung achten 

Wenn du Probleme mit deinem Chippen hast, dann kann es auch daran liegen, dass du deinen Schwung nicht korrekt ausführst. Dabei solltest du darauf achten, dass du in deinem Rückschwung eher hochgehst und nicht rechts an deinem Körper vorbei. Wenn du direkt eher an deinem Körper vorbeigehst, dann bleibt der Schläger zu nah am Boden, und du wirst Probleme damit haben, den Ball korrekt zu treffen. Jetzt sollte dein Schwung in Richtung Ziel gehen und etwas weiter links enden. Das liegt an der Rotation deines Körpers und nicht daran, dass du deinen Schwung unbedingt nach links ziehen möchtest.

Das mentale Problem

Ob man es zugeben möchte oder nicht, jeder Golfer hatte schon mal Probleme im Sport, die einfach nur auf die Psyche zurückzuführen waren. Man hat sich zu viele Sorgen um bestimmte Dinge gemacht und hat deswegen mehr an die negativen Dinge gedacht als an die positiven, und somit dazu beigetragen, dass es zu einem negativen Ergebnis kommt.

Das kann durch schlechte Erfahrungen passieren. Zum Beispiel möchtest du als Golfer beim Chippen nicht mehr den Boden berühren, weil deine letzten Schläge so nicht funktioniert haben. Doch oft hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun, und wir projizieren das Problem, was beispielsweise durch ein Schwungproblem verursacht wird, auf den Boden, und nun ist dieser negativ belastet.

Dein Schläger sollte beim Chippen immer den Boden berühren. Die Einstellung, dass er dies nicht sollte, ist einfach falsch und führt dazu, dass man viele Probleme während deiner Chips ausführt.

Fazit

Es ist wichtig, zu schauen, dass man beim Chippen sehr konzentriert ist und schaut, dass man die Zeit, die man am Ball hat, nutzt. Das Chippen kann man durch einfache Fehler schnell verpatzen, weshalb man auf viele Dinge achten sollte. Einige der Dinge, auf die man achten sollte, sind allerdings subjektiv, wie beispielsweise die Gewichtsverlagerung. Diese kann bei dir mehr oder weniger sein als bei mir, ohne dass dies bedeutet, dass du etwas falsch machst. Ich hoffe, diese Tipps können dir bei deinen nächsten Chips helfen!

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