Was ist ein Backspin beim Golfen?

Der Backspin bezeichnet beim Golf einen rückwärts Drill des Balles. Diesen rückwärts Drill erreicht man durch die richtige Schlägerwahl und das Treffen eines bestimmten Winkels beim Schlagen des Golfballes.

 

Wie wirkt sich ein Backspin aus?

Ein Backspin ist ein Schlagschwung, bei dem der Ball nach dem Aufprall auf dem Boden abprallt und sich dann in die entgegengesetzte Richtung dreht. Diese Rotation verleiht dem Ball eine Art »Rückstoß« -Effekt, der es ihm ermöglicht, länger zu fliegen und aufzuhalten, als es bei einem normalen Abschlag der Fall wäre.

 

Dieser Effekt ist besonders nützlich auf kurzen Löchern, wo es wichtig ist, den Ball möglichst nah an das Loch zu bekommen. Auf längeren Löchern kann ein Backspin jedoch auch dazu führen, dass der Ball zu kurz fliegt und ins Rough oder sogar ins Wasser gerät.

 

Wenn Sie also einen Backspin spielen möchten, sollten Sie sorgfältig überlegen, ob er tatsächlich für das jeweilige Loch geeignet ist.

Wie kann man einen Backspin spielen?

Einen Backspin zu spielen ist relativ einfach, wenn man einige Grundlagen beachtet. Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Ball beim Golfen nicht perfekt rund ist. Vielmehr hat er eine leichte Ausbuchtung an der Unterseite, was dazu führt, dass er beim Auftreffen auf dem Boden leicht nach oben springt.

Dieser Effekt wird durch den Backspin noch verstärkt, sodass der Ball in die Luft geschleudert wird und anschließend wieder zur Erde zurückfällt. Wenn man einen Backspin spielen möchte, sollte man also zunächst dafür sorgen, dass der Ball möglichst hoch in die Luft geschlagen wird.

Dies kann man beispielsweise dadurch erreichen, dass man den Ball etwas flacher trifft und ihm damit mehr Spin gibt. Auch die Art des Schlägers spielt hierbei eine Rolle: Ein Schläger mit hohem Loft wird den Ball eher in die Luft jagen als ein Schläger mit geringerem Loft.

Natürlich ist es auch möglich, den Ball mit einem normalen Eisen oder Holz zu treffen und trotzdem noch Backspin zu erzeugen. Hierfür muss man lediglich den Treffpunkt etwas weiter vorne am Ball ansetzen, sodass der Schläger den Ball nicht in der Mitte, sondern etwas höher trifft.

Auch hierdurch wird der Ball in die Luft geschleudert und fällt anschließend wieder zur Erde zurück – allerdings mit etwas mehr Spin als bei einem perfekten Treffer. Insgesamt ist es also gar nicht so schwer, einen Backspin zu spielen.

Wichtig ist lediglich, dass man den Ball richtig trifft und ihm genug Spin gibt. Mit etwas Übung und dem richtigen Equipment kann jeder Golfer schon bald beeindruckende Backspins spielen!

Wichtige Tipps für den Backspin

Es gibt einige Regeln, welche dir helfen einen Backspin auszuführen oder ihn zu verbessern. Hier habe ich eine kleine Liste davon:

  • Etwas weniger als Schulterbreit hinstellen
  • Die Balllage sollte etwas mehr auf der rechten Seite sein
  • Gewichtsverlagerung sollte etwas mehr auf der linken Seite sein
  • Die Wahl des Schlägers. Der beste wird wohl das Sand Wedge sein
  • Der Fairway ist ein deutlich besser Untergrund als das Rough
  • Je höher die Schlägerkopfgeschwindigkeit, desto besser
  • Der Ball sollte für einen perfekten Backspin „gelöffelt“ werden.
  • Steiler Eintreffwinkel
  • Die besten Golfbälle für den Backspin sind die Soft Golfbälle

Was sind die Vorteile eines Backspins?

Ein Backspin kann den Ball langsamer werden lassen und ihn so kontrollierter fliegen lassen. Außerdem kann es dem Ball helfen, auf dem Grün zu stoppen, anstatt weiterzurollen.

Was sind die Nachteile eines Backspins?

Backspin kann ein großartiges Mittel sein, um die Distanz zu kontrollieren und den Ball auf dem Grün zu stoppen. Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die man beachten sollte. Zum einen kann Backspin dazu führen, dass der Ball schneller abnutzt und somit an Länge verliert. Zudem können hohe Geschwindigkeiten des Balls bei Backspin zu Problemen führen, da der Ball leichter vom Schläger springen kann.

Fazit

Ein Backspin ist beim Golfen ein wichtiger Faktor und kann den Ball in die Luft hieven und ihn so länger fliegen lassen. Je mehr Backspin, desto höher und weiter kann der Ball fliegen. Allerdings kann zu viel Backspin den Ball auch schneller zu Boden fallen lassen und kurz vor dem Loch aufspringen. Daher ist es wichtig, den richtigen Spin-Wert für den jeweiligen Schlag zu finden.

 

 

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