Golf Taktik: Wie schaffe ich es genaue Meteranzahlen zu schlagen?

Es gibt viele Unterschiede zwischen regulären und professionellen Golfern. Dennoch gibt es auch kleine Anpassungen im Spiel, die uns näher an das Niveau der Profis heranführen können.

In diesem Artikel werde ich anhand eines Beispiels auf eine wichtige Lektion eingehen, die professionellen Spielern wie Tiger Woods geholfen hat, konstant besser zu spielen und in Turnieren zu brillieren.

Die Ausgangssituation

Du bist auf dem Golfplatz und misst durch deinen Rangefinder, deine Golfuhr oder ähnliches wie weit es noch bis zum Grün ist. Vor dem Grün ist allerdings ein Bunker. Du hast jetzt eine genaue Zahl wie 180 Meter, welche du erreichen musst, damit du auf dem Grün landest und auch nur ein paar Meter weniger würden einen Bunkerschlag bedeuten.

Wie kann ich jeden Golfball einfach aus dem Bunker schlagen

Was würde der reguläre Golfer und der Pro hier machen?

Der reguläre Golfer würde sich jetzt den Schläger aussuchen, welchen er am besten für diese Situation einschätzt. Er würde seine Routine ausführen und darauf hoffen, diese Meterzahl zu erreichen. Wenn er diese Meterzahl nicht erreicht, dann ist der Golfer wahrscheinlich unzufrieden, doch wird es beim nächsten Mal in der gleichen Situation nicht anders machen.

Der Pro würde es beim ersten Mal vielleicht genauso machen wie der reguläre Golfer, doch nach diesem Erlebnis würde er spätestens anfangen, auf jeden Meter genau seine Schläge zu üben. Das bedeutet er würde auf der Driving Range anfangen, auf genaue Ziele in bestimmten Meterbereichen zu schlagen und so lange üben, bis er seiner Fähigkeit hier vertrauen kann.

Der Unterschied hier liegt tatsächlich darin, dass die meisten Golfer keine Übung in dieser Hinsicht haben. Sie schlagen auf der Driving Range einfach los und vielleicht mal in eine bestimmte Richtung, doch die wenigsten Golfer schlagen auf bestimmte Entfernungen, sodass sie sich nur ein kleines Fenster für einen erfolgreichen Schlag geben. Doch genau diese scharfe Kritik am eigenen Schlag führt dazu, dass man immer besser wird.

Das bedeutet eben auch, dass man genau weiß, wie viel Schwung man bei welchem Schläger benutzen muss, damit man die richtige Länge erhält. Ob man vielleicht nur einen halben Schwung benötigt oder den Schläger etwas tiefer greifen sollte. Dadurch, dass dies auch eher wenig trainiert wird, hat man weniger Vertrauen in seine Schläger und wird schlechtere Ergebnisse erzielen.

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Wie übe ich das?

Eine Möglichkeit das zu üben ist einfach eine zufällige Zahl zu wählen, welche deine Distanz sein soll. Dafür kannst du einen Zufallsgenerator von Google oder ähnliches benutzen. Jetzt wo du diese Zahl hast, brauchst du einen Rangefinder oder einen Launchmonitor, um deine Distanz zu überprüfen.

Meine Empfehlungen sind hier folgende:

Jetzt ist es Zeit zu versuchen mit dem Schläger deiner Wahl genau diese Meterzahl zu erreichen. Am besten versuchst du es auch noch mit einem oder zwei anderen Schlägern, da es immer verschiedene Möglichkeiten gibt. Nach 5-10 Schlägen kannst du dann schauen, wie gut du getroffen hast.

Mit dem Rangefinder kannst du es direkt machen ohne dich zu bewegen, solange du genau siehst, wo deine Bälle liegen. Hier solltest du nur schauen, dass du auch von deinem Abschlagsort misst und nicht erst, wenn du schon weiter gegangen bist.

Mit dem Launchmonitor kannst du nicht nur die Weite, sondern auch viele weitere Analysen zu deinem Schlag machen, deswegen ist dieser eine gute Wahl für Golfer, die vorhaben, ihr Spiel in verschiedenen Aspekten zu verbessern.

Jetzt kann ich mir vorstellen, dass du auf dem Golfplatz noch einige andere Erfahrungen und Erlebnisse im Kopf behalten möchtest, deswegen würde es dir helfen, Dinge wie die Weiten deiner Schläger aufzuschreiben. Dafür kannst du „Dein Golf Journal“ benutzen. Mit dem Journal kannst du schneller und nachhaltiger lernen.

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Es wird dir bei deiner Zielsetzung im Golf helfen. Außerdem wirst du Erlebnisse und Tipps auf dem Platz nicht mehr vergessen.

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Wie weit schlägt jeder Schläger?

Wenn du nicht weißt, wie weit jeder Schläger schlagen kann, dann kann ich dir empfehlen, ein Buch wie „Dein Golf Journal“ zur Hand zu nehmen und folgende Übung auszuführen.

Du gehst auf den Platz oder die Driving Range und nimmst einen Schläger. Jetzt schlägst du 5-10 Bälle mit vollem Schwung, dann mit halbem Schwung und dann möglicherweise noch mit einem tieferen Griff und halbem Schwung. Diese sollten jeweils ein Streumuster ergeben. Für jeden Schwung kannst du nun einen Durchschnitt berechnen und dir notieren. Damit wirst du dann an einem Ort die Daten für diesen Schläger sammeln. Diese können von Spieler zu Spieler variieren.

Dieses Prozedere wiederholst du nun mit jedem Schläger, sodass du eine komplette Liste an Schläger und Weiten hast. Diese Liste kann dir besonders am Anfang sehr helfen, wenn du noch nicht so ein ausgeprägtes Gefühl für deine Schläger und deinen Schwung hast.

Diese Liste kann sich auch im Laufe der Zeit verändern, da du beispielsweise mehr Schwunggeschwindigkeit aufbauen kannst oder möglicherweise auch im Alter deine Schwunggeschwindigkeit abnimmt. Außerdem kann das Training mit deinem lokalen Pro einige Verbesserungen an deinem Schwung bewirken, was dir ermöglicht, generell weiter zu schlagen. Daher solltest du in bestimmten Intervallen immer eine neue Liste erstellen, die die aktuellen Werte beinhaltet.

Fazit

Das Trainieren von bestimmten Skills, die im echten Golfalltag vorkommen, sollte eine Priorität für alle Golfspieler sein. Dabei sollte man seine Golfschläger und Fähigkeiten gut kennen, sodass man sich auf beide verlassen kann.

Natürlich erfordert es viel Übung, um wie ein Profi spielen zu können. Dennoch allein durch diese Fähigkeit kannst du dich bei den meisten Golfturnieren durchsetzen und dein Handicap dramatisch verbessern. Daher empfehle ich dir dringend, diese Übungen so schnell wie möglich in deinen Golfalltag zu integrieren und regelmäßig anzuwenden.

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