Der richtige Golfgriff: Baseball-, Overlapping-, Interlocking- und Double-Overlap-Griff erklärt

Alexander Weber··14 Min Lesezeit
Der richtige Golfgriff: Baseball-, Overlapping-, Interlocking- und Double-Overlap-Griff erklärt

Vielleicht hast du auf dem Golfplatz schon bemerkt, dass Spieler ihre Schläger ganz unterschiedlich greifen. Das bedeutet nicht, dass jemand es falsch macht. Es gibt verschiedene Golfgriffe, und jeder davon hat seinen eigenen Nutzen. Was für den einen funktioniert, muss für den anderen noch lange nicht passen.

Die drei bekanntesten Golfgriffe sind der Baseball-Griff (auch Zehn-Finger-Griff genannt), der Interlocking-Griff und der Overlapping-Griff (auch Vardon-Griff genannt). Sie unterscheiden sich darin, wie die freie Hand mit der Führhand verbunden wird. Daneben gibt es noch eine weniger verbreitete vierte Variante, den Double-Overlap-Griff, den ich dir weiter unten ebenfalls vorstelle.

Beim Golf spricht man übrigens auch vom Golfhandgriff oder einfach vom Grip. Alle drei Begriffe meinen dasselbe.

Die Golfgriffe auf einen Blick:

  • Baseball-Griff (Zehn-Finger-Griff): Alle 10 Finger umfassen den Schläger, die Hände sind nicht miteinander verbunden. Ideal für Anfänger, Kinder und Spieler mit kleinen Händen oder wenig Handkraft.
  • Interlocking-Griff: Der kleine Finger der freien Hand verschränkt sich zwischen Zeige- und Mittelfinger der Führhand. Wird unter anderem von Tiger Woods und Jack Nicklaus gespielt.
  • Overlapping-Griff (Vardon-Griff): Der kleine Finger der freien Hand liegt auf der Kerbe zwischen Zeige- und Mittelfinger der Führhand, ohne zu verschränken. Der weltweit am häufigsten gespielte Griff.
  • Double-Overlap-Griff: Eine Variante des Overlapping-Griffs, bei der zwei statt nur ein Finger überlappen. Seltener gespielt, aber hilfreich bei kleinen Händen oder Beschwerden im kleinen Finger.

Was sind Probleme, die durch einen falschen Griff entstehen?

Wenn du einen falschen Golfgriff verwendest, können verschiedene Probleme entstehen, die dich davon abhalten, ein besserer Golfer zu werden. Manche davon hatte ich selbst, als ich mit dem Golfen angefangen habe.

Du kannst dich durch einen falschen Golfgriff verletzen. Ohne optimalen Griff entstehen Druckstellen und starke Reibung an den Händen. Die ersten Tage, an denen ich Golf gespielt habe, habe ich mir tatsächlich Blutblasen an den Händen geschlagen, weil ich die falsche Grifftechnik verwendet habe.

Du verhinderst einen sauberen Golfschwung. Ein falscher Golfgriff blockiert deine Handgelenke. Das macht es nahezu unmöglich, einen sauberen Schwung auszuführen, und bremst deinen Fortschritt. Du wirst wenig Spaß am Golfspiel haben, wenn du ständig das Gefühl hast, keine Verbesserung zu sehen.

Du triffst den Ball auch mit gutem Schwung nicht optimal. Selbst wenn du den Schwung technisch gut ausführst, sorgt ein falscher Grip dafür, dass der Ball nicht sauber getroffen wird. Viele Spieler suchen dann den Fehler im Schwung und nicht dort, wo er wirklich liegt: im Griff.

Ein falscher Grip ist übrigens einer der häufigsten Anfängerfehler überhaupt. Was die anderen typischen Fehler sind, habe ich in diesem Artikel gesammelt: 3 Fehler, die Golfanfänger beim Golfschwung machen. Wenn du zusätzlich checken willst, ob du auch abseits der Griffart typische Haltefehler machst, etwa bei der Position des Schlägers in der Hand oder beim Griffdruck, findest du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: Golfschläger richtig halten: Die häufigsten Fehler.

Wie hält man einen Golfschläger richtig?

Bei allen Griffen, die ich hier vorstelle, gibt es gemeinsame Grundregeln. Du solltest sie dir einmal wirklich verinnerlichen, bevor du dich für eine Griffart entscheidest.

Der Schläger wird zuerst in die Führhand gelegt. Bei Rechtshändern ist das die linke Hand, bei Linkshändern die rechte. Dabei ist der Druckpunkt zwischen Daumen und Handballen, nicht die gesamte Handfläche wie bei einer Stange oder einem Werkzeug.

Der Daumen liegt in etwa in der Mitte des Schlägergriffs. Zwischen Daumen und Zeigefinger entsteht ein kleiner Abstand. Der Zeigefinger kann leicht abgespreizt werden, um mehr Stabilität am obersten Schwungpunkt zu bekommen.

Wichtig: Wenn du den Schläger jetzt in Ansprechposition bringst, muss die untere Kante des Schlägerblatts den Boden berühren. Ist das nicht der Fall, drehe den Schläger in der Hand, bis es passt.

Die Linie zwischen Daumen und Zeigefinger deiner Führhand sollte in Richtung deiner rechten Schulter zeigen. Wenn du von oben auf deinen Handrücken schaust, sollten zwei Fingerknöchel sichtbar sein.

Dann kommt die freie Hand ins Spiel. Sie umschließt nicht nur den Schläger, sondern auch den Daumen der Führhand. Genau hier unterscheiden sich die Griffarten.

Der Baseball-Griff (Zehn-Finger-Griff)

Der Baseball-Griff wird auch Zehn-Finger-Griff oder Golf-Baseball-Griff genannt, weil alle zehn Finger den Schläger umfassen. Die freie Hand wird direkt an die Führhand angelegt, ohne dass die Finger beider Hände miteinander verbunden oder verschränkt werden.

Viele Trainer raten von diesem Griff ab, weil die Kontrolle über den Schläger im Schwung geringer ist als bei den anderen Varianten. Trotzdem hat er seinen Platz im Golf.

Für wen ist der Baseball-Griff geeignet? Für Spieler, die noch nicht genug Kraft und Technik entwickelt haben, um Weite aus dem Schwung zu holen, liefert er durch den vollen Handeinsatz etwas mehr Schwung-Power. Besonders Kinder, Anfänger und Spieler mit sehr kleinen Händen oder eingeschränkter Griffkraft profitieren von dieser Griffart.

Wenn du gerade erst anfängst und dir der Interlocking- oder Overlapping-Griff noch ungewohnt vorkommt, ist es völlig okay, zunächst mit dem Baseball-Griff zu starten. Mit zunehmender Technik und Handfestigkeit wechseln die meisten Spieler dann auf eine der anderen Varianten.

Der Baseball-Griff

Der Interlocking-Griff

Beim Interlocking-Griff, kurz auch Interlock-Griff genannt, wird der kleine Finger der freien Hand zwischen Zeige- und Mittelfinger der Führhand verschränkt. Die beiden Hände sind also aktiv miteinander verhakt, was für eine feste Verbindung sorgt.

Dieser Griff wird von manchen Trainern empfohlen und ist auch auf der Tour zu sehen. Bekannte Beispiele: Tiger Woods und Jack Nicklaus spielen beide mit dem Interlocking-Griff. Das zeigt, dass er auf höchstem Niveau funktioniert.

Für wen eignet sich der Interlocking-Griff? Er ist besonders für Spieler mit eher kleineren Händen geeignet, da die Verschränkung eine starke Verbindung schafft und weniger Handgröße voraussetzt als der Overlapping-Griff. Die feste Verbindung gibt vielen Spielern das Gefühl, den Schläger besser kontrollieren zu können.

Der Nachteil: Manche Spieler empfinden die Verschränkung als unangenehm, besonders wenn die Finger noch nicht an diese Position gewöhnt sind. Das gibt sich mit etwas Übung.

Der Interlocking-Griff

Der Overlapping-Griff (Vardon-Griff)

Der Overlapping-Griff ist der am häufigsten verwendete Griff im Golf. Er wird auch Vardon-Griff genannt, zu Ehren des legendären Golfers Harry Vardon, der ihn Anfang des 20. Jahrhunderts populär machte.

Beim Overlapping-Griff liegt der kleine Finger der freien Hand in der Kerbe zwischen Zeige- und Mittelfinger der Führhand. Im Gegensatz zum Interlocking-Griff werden die Finger dabei nicht verschränkt, sondern der kleine Finger liegt nur auf.

Für wen eignet sich der Overlapping-Griff? Besonders Spieler mit eher längeren Fingern kommen mit dieser Variante gut zurecht. Der Griff wird von den meisten Trainern als optimale Standardposition empfohlen, weil er eine gute Balance zwischen Kontrolle und Bewegungsfreiheit der Handgelenke bietet.

Wenn du dir nicht sicher bist, welchen Griff du lernen sollst, ist der Overlapping-Griff in den meisten Fällen der sinnvolle Startpunkt.

Der Overlapping-Griff (Seitlich)

Der Double-Overlap-Griff: die Variante für kleine Hände und empfindliche Finger

Neben den drei klassischen Griffarten gibt es noch eine weniger bekannte Variante, die trotzdem regelmäßig gesucht wird: den Double-Overlap-Griff. Er ist eine Abwandlung des Overlapping-Griffs, bei der nicht nur ein, sondern zwei Finger der freien Hand überlappen.

Konkret sieht das so aus: Der kleine Finger der freien Hand liegt nicht auf dem Zeigefinger, sondern auf dem Mittelfinger der Führhand. Zusätzlich legt sich der Ringfinger über den Zeigefinger der Führhand. Dadurch entsteht eine noch festere Verbindung zwischen beiden Händen als beim klassischen Overlapping-Griff.

Bekannt wurde diese Variante unter anderem durch Jim Furyk, der auf der PGA Tour für seinen ungewöhnlichen Schwung und ebenso ungewöhnlichen Griff bekannt ist.

Für wen lohnt sich der Double-Overlap-Griff? Besonders für Spieler mit kleinen Händen oder Beschwerden im kleinen Finger, etwa durch Arthritis, kann diese Variante angenehmer sein. Durch die zusätzliche Überlappung wird der Druck auf den kleinen Finger reduziert und stärker über die Hand verteilt. Wenn du beim klassischen Overlapping-Griff das Gefühl hast, dass sich der kleine Finger unnötig anstrengt oder die Verbindung nicht fest genug ist, ist ein Test dieser Variante einen Versuch wert.

Starker, neutraler und schwacher Golfgriff

Unabhängig davon, welche der Griffarten du wählst, gibt es noch eine weitere wichtige Dimension: die Position deiner Hände am Schläger. Golflehrer unterscheiden dabei zwischen einem starken, neutralen und schwachen Griff. Gemeint ist dabei nicht, wie fest du zugreifst, sondern wie deine Hände am Griff positioniert sind.

Neutraler Griff: Der Handrücken der Führhand zeigt in Richtung Ziel. Von oben sind zwei Fingerknöchel sichtbar. Das ist die empfohlene Ausgangsposition für die meisten Golfer, weil sie den Schläger am einfachsten zur Schlagfläche führt.

Starker Griff: Drei bis vier Fingerknöchel der Führhand sind von oben sichtbar, die freie Hand liegt mehr unter dem Schläger. Ein starker Griff führt dazu, dass das Schlägerblatt im Treffmoment eher geschlossen ist. Der Ball fliegt tendenziell nach links (Hook). Manche Spieler nutzen das bewusst, um Draws zu schlagen.

Schwacher Griff: Nur ein Fingerknöchel der Führhand ist sichtbar. Das Schlägerblatt öffnet sich im Treffmoment leicht. Der Ball fliegt eher nach rechts (Slice oder Fade). Wenn du regelmäßig slicest, lohnt sich ein Blick darauf, ob dein Griff möglicherweise zu schwach ist.

Ziel für die meisten Spieler ist ein neutraler Griff, weil er die konsistenteste Ballflugkontrolle ermöglicht. Gerade unter Druck im Wettspiel zeigt sich, ob der Griff wirklich neutral ist oder ob man unter Anspannung unbewusst in einen schwachen oder starken Griff verfällt.

Der richtige Griffdruck

Ein Aspekt, den viele Golfer komplett vernachlässigen: Wie fest greifst du eigentlich zu?

Auf einer Skala von 0 bis 10 sollte der Griffdruck bei etwa 3 bis 5 liegen. Die meisten Spieler greifen mit einem Druck von gefühlt 12 zu und versteifen damit ihre Handgelenke komplett. Das ist eines der größten Probleme beim Golfschwung.

Zu fester Griffdruck blockiert die Handgelenke. Dadurch wird das Schwungtempo reduziert, du verlierst Weite und Gefühl für den Schlägerkopf. Außerdem können langfristig Schmerzen in Händen und Unterarmen entstehen.

Zu lockerer Griffdruck sorgt für Kontrollverlust. Der Schläger kann sich im Schwung verdrehen, was die Schlagfläche im Treffmoment öffnet oder schließt.

Ein guter Test: Halte den Schläger so fest, dass er dir nicht aus der Hand fallen kann, aber so locker, dass du das Gewicht des Schlägerkopfes im Probenschwung spürst. Wenn du dieses Gewicht nicht spürst, greifst du zu fest. Ein gut sitzender Golfhandschuh kann dir hier zusätzlich helfen, den Schläger sicher zu halten, ohne fester zugreifen zu müssen. Eine Empfehlung dazu findest du hier: Golfhandschuh Empfehlung.

Die richtige Griffgröße finden

Neben der Grifftechnik spielt auch die physische Größe des Schlägergriffs eine wichtige Rolle. Griffe gibt es in vier Standardgrößen: Undersize, Standard, Midsize und Oversize.

Die richtige Griffgröße findest du so: Wenn du den Schläger hältst, sollten deine Fingerkuppen die Handfläche berühren, ohne sich schmerzhaft hineinzubohren.

  • Ein zu dünner Griff führt dazu, dass du zu fest zugreifst, was das Handgelenk blockiert und häufig einen Slice begünstigt.
  • Ein zu dicker Griff verhindert eine saubere Rotation der Hände im Schwung, was die Schlagweite reduziert.

Wenn du dir nicht sicher bist, welche Größe zu dir passt, lass dich in einem Golfshop beraten oder mach einen kurzen Fitting-Test. Bei GolfHouse findest du eine große Auswahl an Griffen in allen Größen, von Standard bis Oversize:

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Wann solltest du deine Griffe wechseln?

Das ist eine Frage, die viele Golfer zu selten stellen. Abgenutzte Griffe kosten dich Kontrolle, ohne dass du es merkst.

Faustregel: einmal pro Jahr oder alle 40 Spielrunden. Wer häufig auf der Driving Range übt, sollte die Griffe noch öfter wechseln.

Zeichen, dass es Zeit für neue Griffe ist:

  • Der Griff ist hart oder sogar brüchig geworden
  • Du siehst deutlichen Abrieb am Material
  • Der Schläger rutscht dir beim Schwung leicht aus der Hand
  • Das Griffgefühl ist nicht mehr so satt wie früher

Das Gute: Griffe sind vergleichsweise günstig und lassen sich entweder selbst montieren oder im Golfshop in wenigen Minuten wechseln. Es ist eine der günstigsten Möglichkeiten, das eigene Spiel sofort zu verbessern. Bis es so weit ist, hilft regelmäßige Pflege dabei, dass deine Griffe länger griffig bleiben. Wie das geht, erfährst du hier: Wie reinigst du deine Golfschläger-Griffe?.

Welcher ist der beste Griff?

Den besten Griff für dich kannst du nur selbst herausfinden. Probiere alle Varianten aus, aber halt dich immer an die Grundregeln der Grifftechnik.

Als grobe Orientierung gilt:

GriffartAm besten geeignet für
Baseball-Griff (Zehn-Finger)Anfänger, Kinder, kleine Hände, wenig Griffkraft
Interlocking-GriffKleinere Hände, festes Verbindungsgefühl
Overlapping-Griff (Vardon)Durchschnittliche bis große Hände, längere Finger
Double-Overlap-GriffKleine Hände, empfindlicher kleiner Finger

Schau auf der Driving Range, welcher Griff sich am natürlichsten anfühlt und bei dem du den Schlägerkopf am deutlichsten spürst. Das ist in den meisten Fällen der richtige Griff für dich.

Wenn du deinen Griff optimiert hast, ist der nächste logische Schritt, an deinem Schwung zu arbeiten. Dazu empfehle ich dir diesen Artikel: Tipps für deinen Schwung mit dem Driver und Eisen.

Wenn dein Ball konstant nach rechts fliegt, ist er wahrscheinlich gesliced. Das kann verschiedene Ursachen haben, aber eine davon ist ein zu schwacher Griff. Drehe deinen Schläger leicht nach rechts in der Hand (das stärkt den Griff) und schau, ob sich der Ballflug verändert.

Fliegt der Ball konstant nach links, ist er wahrscheinlich gehooked. Hier kann ein zu starker Griff die Ursache sein. Drehe den Schläger leicht nach links, um den Griff zu schwächen.

Änderungen am Griff sollten immer behutsam ausprobiert werden, am besten zuerst auf der Driving Range und nicht direkt im Turnier. Und denk daran: Ein Slice oder Hook kann auch schwungbedingte Ursachen haben. Wenn du beides ausschließen möchtest, lohnt sich eine Stunde bei einem Pro.

Wenn du ernsthaft daran arbeitest, deinen Golfgriff zu verbessern, weißt du vielleicht, wie schnell man vergisst, was man gerade ausprobiert hat. Welche Griffart hat sich gut angefühlt? Wie war der Griffdruck heute? Was hat sich beim neutralen Griff verändert?

Genau dafür ist Dein Golf Journal gedacht. Es hilft dir, deine Beobachtungen und Fortschritte auf dem Platz festzuhalten, damit du beim nächsten Mal genau dort weitermachst, wo du aufgehört hast.



Häufig gestellte Fragen zum Golfgriff

Welcher Golfgriff ist der beste für Anfänger? Für die meisten Anfänger ist der Baseball-Griff der einfachste Einstieg, weil er am wenigsten Fingerkoordination erfordert. Sobald mehr Gefühl für den Schläger entsteht, lohnt sich der Wechsel zum Overlapping- oder Interlocking-Griff.

Was ist der Unterschied zwischen Overlapping- und Interlocking-Griff? Beim Overlapping-Griff liegt der kleine Finger der freien Hand nur auf der Führhand, ohne sich zu verschränken. Beim Interlocking-Griff verhaken sich kleiner Finger und Zeigefinger fest miteinander. Der Interlocking-Griff gibt vielen Spielern ein festeres Gefühl, der Overlapping-Griff mehr Bewegungsfreiheit in den Handgelenken.

Welchen Griff spielt Tiger Woods? Tiger Woods spielt den Interlocking-Griff, genau wie Jack Nicklaus. Beide zeigen, dass sich mit dieser Griffart auch auf höchstem Niveau präzise und weit schlagen lässt.

Was ist ein Double-Overlap-Griff? Der Double-Overlap-Griff ist eine Abwandlung des Overlapping-Griffs, bei der zwei statt nur ein Finger der freien Hand überlappen. Er wird seltener gespielt, kann aber bei kleinen Händen oder Beschwerden im kleinen Finger eine gute Alternative sein.

Fazit

Der Golfgriff ist die Basis für alles, was danach kommt. Kein sauberer Schwung, kein kontrollierter Ballflug und kein echtes Verbesserungspotenzial, solange der Griff nicht stimmt.

Schau dir alle Griffarten an, teste sie auf der Driving Range und achte dabei auf Griffdruck und Griffposition. Wenn du dir nicht sicher bist, wo du stehst, lohnt sich eine Stunde bei einem Pro. Ein guter Golflehrer sieht in wenigen Minuten, welcher Grip zu deinen Händen und deinem Schwung passt, und kann dir zeigen, wie du ihn exakt ausführst.

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Alexander Weber
Geschrieben von

Alexander Weber

Golfer aus Leidenschaft und Autor von Golfforscher. Schreibt über Schwung, kurzes Spiel, Ausrüstung und Regeln - einfach und verständlich, ohne Fachchinesisch.

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