Golf im Winter: Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Alexander Weber··15 Min Lesezeit
Golf im Winter: Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Golfen im Winter ist für viele Golfer ein zweischneidiges Schwert. Einerseits will man fit bleiben und keine monatelange Pause einlegen, andererseits sind Kälte, kurze Tage und nasse Böden nun mal keine optimalen Bedingungen. Dabei kann eine Wintersaison auf dem Golfplatz wirklich Spaß machen, wenn du ein paar Dinge weißt.

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es beim Golf im Winter wirklich ankommt, und zwar von der richtigen Kleidung über die Technik bis hin zu den Regeln und Eigenheiten des Platzes in der kalten Jahreszeit.

Das Geheimnis, um mit jedem Golfschläger gut zu treffen

Aufwärmen ist im Winter Pflicht

Das ist der Punkt, den die meisten Golfer im Winter komplett ignorieren, und genau deshalb fangen sie die ersten drei Löcher damit an, jeden Ball zu verschlagen.

Kalte Muskeln sind steife Muskeln. Der Körper braucht im Winter deutlich länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen, als an einem warmen Sommertag. Wenn du direkt aus dem Auto steigst und ohne Vorbereitung zum ersten Abschlag gehst, wirst du dich wundern, warum dein Schwung sich anfühlt wie festgebacken.

Nimm dir deshalb vor jeder Winterrunde mindestens 10 Minuten Zeit zum Aufwärmen. Laufe locker auf der Stelle, kreise die Arme, mache ein paar langsame Übungsschwünge ohne Ball und lockere die Hüfte. Erst dann gehst du zum Abschlag.

Der Vorteil: Du wirst nicht nur besser spielen, sondern auch das Verletzungsrisiko deutlich senken. Rücken- und Schulterprobleme durch zu kalte Muskeln sind beim Wintergolfen keine Seltenheit.

Wenn du generell daran interessiert bist, deine Fitness fürs Golf zu verbessern, kann ich dir meinen Artikel dazu empfehlen: Welche Muskeln du fürs Golfen trainieren solltest.

Die richtige Kleidung für die Golfrunde im Winter

Das Zwiebelprinzip klingt wie ein Klischee, aber es funktioniert wirklich. Der Trick beim Golfen im Winter ist, dass du einerseits warm bleiben möchtest, andererseits aber genug Bewegungsfreiheit für einen sauberen Schwung brauchst. Eine dicke Winterjacke, wie du sie beim Schaufeln vor der Haustür trägst, wird deinen Golfschwung ruinieren.

So schichtest du richtig:

Schicht 1: Funktionsunterwäsche. Merino-Wolle oder atmungsaktive Kunstfaser direkt auf der Haut. Diese Schicht leitet Feuchtigkeit nach außen und hält dich trocken, auch wenn du unter deiner Kleidung leicht schwitzt.

Schicht 2: Midlayer. Ein leichter Fleecepullover oder eine wärmende Strickjacke. Diese Schicht hält die Wärme, die dein Körper produziert.

Schicht 3: Außenjacke. Winddicht, wasserabweisend und am besten mit ein bisschen Stretchanteil, damit der Schwung nicht eingeengt wird. Viele Golfsportmarken bieten hier spezielle Windstopperjacken an, die dünn genug sind, um Bewegungsfreiheit zu lassen.

Dazu kommen: eine Mütze, die die Ohren bedeckt, warme Funktionssocken und vor allem der richtige Handschuh.

Ein Wort zu Winterhandschuhen: Der normale Sommergolfhandschuh ist im Winter zu dünn. Es gibt spezielle Winterhandschuhe, die dich warm halten und trotzdem genug Griffgefühl am Schläger lassen. Zum Beispiel die FootJoy WinterSof Winterhandschuhe, die aus winddichtem Fleece bestehen und eine griffige Lederhandfläche haben. Ich verlinke sie dir hier:

FootJoy WinterSof Winterhandschuhe bei Golf House*

Für alle anderen Winterausrüstung rund ums Golfen lohnt sich auch ein Blick auf die Wintergolf-Übersichtsseite von Golf House:

Wintergolf-Ausrüstung bei Golf House*

Und noch ein kurzer Hinweis zu den Schuhen: Wasserdichte Golfschuhe sind im Winter kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Nasse, kalte Füße können eine ganze Runde ruinieren. Worauf du dabei achten solltest, erkläre ich dir in meinem Artikel: Was macht einen guten Golfschuh aus?

Die richtigen Bälle und Tees für den Winter

Das ist ein Tipp, der so simpel ist, dass viele ihn ignorieren, und dann auf dem dritten Loch ihren weißen Ball im Nebel, im Schnee oder im nassen Rough verlieren.

Farbige Golfbälle in Orange oder Gelb sind bei schlechten Lichtverhältnissen, Nebel und natürlich Schnee deutlich leichter zu finden. Fast alle großen Hersteller haben inzwischen farbige Varianten ihrer beliebtesten Modelle im Sortiment.

Du spielst im Winter also nicht schlechter, wenn du einen orangefarbenen Ball nimmst. Du spielst nur schlauer.

Weichere Bälle für kalte Tage: Bei Kälte wird das Gummi im Ball steifer und gibt beim Einschlag weniger Energie zurück. Ein Ball mit niedrigerer Kompression federt bei niedrigen Temperaturen besser und gleicht einen Teil des Distanzverlustes wieder aus. Wenn du ohnehin gerade neue Bälle kaufst, lohnt sich im Winter also ein Blick auf weichere Modelle.

Auch bei den Tees solltest du umdenken. Normale Holz- oder Kunststofftees brechen in gefrorenem Boden schnell ab. Spezielle Wintertees sind kürzer und robuster und lassen sich auch in harten oder leicht gefrorenen Untergrund setzen, ohne dass du sie ständig ersetzen musst.

Energie und Wärme während der Runde

Wenn man an Trinken beim Sport denkt, denkt man automatisch an den Sommer. Tatsächlich gilt das Thema Hydrierung aber genauso für das Golfen im Winter.

Durch die niedrigen Temperaturen muss sich dein Körper besonders anstrengen, seine Temperatur oben zu halten. Das kostet Energie, ähnlich wie das Abkühlen des Körpers im Sommer. Hinzu kommt, dass du dich mit mehreren Kleidungsschichten bewegst und unter deiner Kleidung trotzdem schwitzt. Du verlierst also auch im Winter Flüssigkeit.

Die Faustregel ist einfach: Nimm genauso viele Getränke mit, wie du es an einem Sommertag tun würdest. Warme Getränke in einer Thermoskanne sind dabei ein schöner Bonus, denn sie wärmen dich von innen und lassen die Runde gleich ein bisschen gemütlicher werden.

Ein Snack gehört ebenfalls ins Bag. Ein Müsliriegel oder eine Banane liefern dir schnelle Energie, wenn der Körper durch die Kälte mehr verbraucht als sonst.

Wichtig zu wissen: Klassische Taschenwärmer für die Hände sind während der Runde laut den offiziellen Golfregeln nicht erlaubt. Ein Paar gute Winterhandschuhe ersetzt den Handwärmer also nicht nur praktisch, sondern auch regelkonform.

Den Bodenkontakt im Winter nicht meiden

Viele Golfer sind im Winter dazu geneigt, den Bodenkontakt beim Eisenschlag zu meiden. Das liegt daran, dass der Boden härter oder nasser ist und man Angst hat, den Schläger abzuprallen oder im matschigen Boden steckenzubleiben.

Doch auch wenn du diesen Kontakt meidest, wirst du den Ball schlecht schlagen. Ohne Bodenkontakt und Divot fliegt kein Eisenschlag vernünftig, egal wie die Bodenbeschaffenheit aussieht.

Versuche deshalb, dich nicht schon vor dem Schlag mental einzuschränken. Schlage ruhig etwas aggressiver durch den Boden, um denselben Effekt zu erzielen wie im Sommer. Mache außerdem vorab ein paar Testschwünge, um den tiefsten Punkt deines Schwungs zu finden und ein Gefühl für den Boden zu bekommen.

Ich weiß, dass es auf dem Platz schwierig sein kann, sich alle diese Situationen zu merken, wenn man sowieso schon so viele Dinge im Kopf hat. Genau dafür ist ein Golf Journal ideal. Du schreibst dir Beobachtungen und Tipps direkt nach der Runde auf, lernst dadurch schneller und nachhaltig.

Wenn du merkst, dass du dir bestimmte Situationen auf dem Winterplatz immer wieder neu erarbeiten musst, dann ist das ein klares Zeichen: Du brauchst ein System, das dich daran erinnert. Genau dafür habe ich „Dein Golf Journal" entwickelt. Es hilft dir, Erlebnisse, Tipps und Lernmomente auf dem Platz festzuhalten, damit du sie beim nächsten Mal nicht wieder von vorne durchdenken musst. Das zahlt sich besonders im Winter aus, wenn die Bedingungen sich ständig ändern und du jede Runde etwas Neues lernst.



Kürzere Distanzen einplanen

Das ist einer der größten Irrtümer beim Golfen im Winter: Viele Golfer nehmen denselben Schläger wie im Sommer und wundern sich dann, warum sie deutlich kürzer landen.

Der Grund ist simpel. Kalte Luft ist dichter als warme Luft, das bremst den Ball stärker ab. Dazu kommt, dass das Gummi im Golfball bei Kälte steifer wird und dadurch weniger Energie beim Aufprall zurückgibt. Das Ergebnis: Dein Ball fliegt im Winter etwa 10 bis 15 Prozent kürzer als im Sommer.

Die einfache Konsequenz daraus ist, einen Schläger länger zu wählen als gewohnt. Wo du im Sommer ein 7er-Eisen nimmst, nimmst du im Winter das 6er. Das ist keine Schwäche, sondern cleveres Spielen.

Zum Thema, wie du deine langen Eisen auch unter schwierigen Bedingungen gut triffst, habe ich übrigens einen eigenen Artikel: Wie du jeden Golfball mit deinen langen Eisen triffst. Mehr zum Unterschied zwischen Schlägerart und Schwungausführung liest du hier: Unterschied zwischen langen Eisen und Hybrid.

Hybrid in sein Bag aufnehmen

Gerade wenn es im Winter nasser ist, lohnt es sich, ein Hybrid im Bag zu haben. Der Hybrid gleitet mit seiner breiteren Sohle besser über weichen oder feuchten Boden, ohne so stark einzusacken wie ein klassisches langes Eisen.

Außerdem gewinnst du mit dem Hybrid oft etwas mehr Weite, was im Winter durch den Distanzverlust besonders praktisch ist. Du kannst ihn obendrein etwas tiefer greifen, wenn du die volle Weite gar nicht brauchst, aber von der Sohlengeometrie profitieren möchtest.

Wenn du noch kein Hybrid hast oder mehr über diesen Schlägertyp erfahren möchtest, findest du hier alle Details: Der Hybrid im Überblick.

Wintergrüns: Was du wissen solltest

Was ist ein Wintergrün? Ein Wintergrün ist eine provisorische, kurz gemähte Spielfläche auf dem Fairway, meist näher am Abschlag als das eigentliche Grün, mit einem provisorischen Loch und einer eigenen Fahne. Viele Clubs richten sie in den Wintermonaten ein, weil gefrorenes oder dauerhaft nasses Gras auf dem echten Grün extrem empfindlich ist und sich sonst über den Winter kaum erholen würde.

Das hat direkte Auswirkungen auf dein Spiel:

Erstens liegen die Wintergrüns oft näher als das eigentliche Grün. Du musst also weniger Weite schlagen als gewohnt.

Zweitens sind die Oberflächen weniger perfekt gepflegt als ein normales Grün im Sommer. Das Putten wird ungleichmäßiger, langsamer und anspruchsvoller.

Am besten informierst du dich vor deiner Runde direkt beim Platz, ob und wie Wintergrüns gespielt werden. Das erspart dir böse Überraschungen auf dem Kurs.

Die wichtigsten Golfregeln im Winter

Besserlegen: Was bedeutet das? Viele Golfclubs führen in den Wintermonaten die Regel des Besserlegens ein, mit der du deinen Ball auf dem Fairway ohne Strafe an eine bessere Stelle legen darfst. Das schont den Platz und gleicht aus, dass Bälle im Winter häufiger in matschigen oder ausgewaschenen Stellen liegen bleiben, die im Sommer gar nicht erst entstehen würden. Ob und wie die Regel an deinem Platz gilt, findest du meist auf einem Aushang am Clubhaus oder in der Platzordnung.

Und was gilt bei Schnee und Eis? Du kannst selbst entscheiden, ob du Schnee und Reif als losen hinderlichen Naturstoff behandelst, den du straffrei wegräumen darfst, oder als zeitweiliges Wasser, für das du eine straffreie Erleichterung nehmen kannst. Wichtig ist nur, dass du den Ball dabei nicht bewegst, wenn du dich für die erste Variante entscheidest.

Wenn dich das Thema Golfregeln generell interessiert, findest du auf golfforscher.de auch einen Überblick über die wichtigsten Golfregeln sowie die verwirrendsten Regeln, die selbst erfahrene Golfer manchmal durcheinanderbringen.

Der Bunker im Winter

Regulär spielst du einen Ball aus dem Bunker, indem du vor dem Ball in den Sand eindringst und ihn mit dem Sand heraus beförderst. Im Winter wird das schwieriger, weil nasser oder gefrorener Sand viel schwerer ist und den Schläger ausbremsen kann.

Die Anpassung ist folgende: Bei schwerem, nassem Sand schlägst du steiler in den Sand ein. Je schwerer der Sand, desto mehr Gewicht sollte auf deinem vorderen Bein liegen. Du schaufelst den Ball mit einem steileren Winkel heraus, anstatt ihn wie im Sommer elegant aufzusammeln.

Putten im Winter

Im Winter ist das Grün in der Regel langsamer als im Sommer. Das liegt daran, dass das Gras kürzer und dichter ist und die Oberfläche durch Feuchtigkeit gebremst wird. Du brauchst also mehr Schwung, um den Ball gleich weit zu schlagen wie im Sommer.

Viele Golfer versuchen das mit abrupten, kraftvollen Bewegungen zu lösen, was den Putt meistens schlechter macht. Ein guter Winterputt funktioniert genauso wie jeder andere Putt: gleichmäßige Beschleunigung von hinten nach vorne, gleich langer Rückschwung und Durchschwung.

Was du tun kannst: Achte schon beim Rückschwung darauf, dieselbe Geschwindigkeit zu nutzen, mit der du auch nach vorne schwingen willst. Dadurch wirst du kontrollierter und kannst die Stärke deines Putts besser einschätzen. Mache außerdem ein paar Probeputtstriche, bevor du anfängst, um ein Gefühl für die Geschwindigkeit des Grüns zu bekommen.

Weitere Tipps zum Putten findest du übrigens hier: Wie du dein Putten sofort verbesserst.

Die richtige Golftasche im Winter

Trolley-Verbot im Winter: Auf vielen Plätzen ist der Trolley in der kalten Jahreszeit tabu, weil die schmalen Räder den aufgeweichten Boden zusätzlich beschädigen würden. Das bedeutet: Du trägst deine Tasche selbst, und zwar die ganze Runde über.

Pack deshalb bewusst leichter. Sieben bis acht Schläger reichen für eine Winterrunde meistens aus, du musst nicht mit vollen 14 Schlägern durch den Matsch laufen. Eine leichte, wasserdichte Carrybag ist im Winter Gold wert.

Ein Handtuch gehört ebenfalls unbedingt in die Tasche. Ball und Schlägerkopf werden bei nassem Wetter schnell rutschig, und ein trockener Griff macht am Ende den Unterschied zwischen einem sauberen und einem verzogenen Schlag.

Falls du dir noch unsicher bist, ob sich ein Trolley für dich überhaupt lohnt, findest du hier eine ausführliche Einordnung: Lohnt sich ein Golf Trolley?

Golf im Winter üben, wenn der Platz zu ist

Es gibt Tage im Winter, an denen der Platz einfach gesperrt ist, weil es gefroren hat oder zu viel Schnee liegt. Das muss aber nicht bedeuten, dass du gar nichts für dein Spiel tun kannst.

Golfhallen und Indoor-Ranges sind eine hervorragende Alternative. Viele Anlagen bieten überdachte oder sogar beheizte Abschlagboxen an, bei denen du auch im Dezember ungestört Bälle schlagen kannst.

Golfsimulatoren sind eine weitere Option. Sie sind inzwischen in vielen Clubs und auch in privaten Golfzentren verfügbar. Du spielst dort auf bekannten Weltklasseplätzen, bekommst direkt Feedback zu Ballflug, Schwungweg und Einschlagwinkel und das bei 20 Grad Raumtemperatur.

Zu Hause putten ist dagegen die günstigste Möglichkeit. Eine einfache Puttingmatte kostet wenig, lässt sich schnell aufrollen und hilft dir dabei, deine Puttlinie und dein Tempo auch über die Wintermonate zu erhalten.

Ich habe dazu einen eigenen Artikel geschrieben, der dir noch mehr Ideen gibt: Wie du Golfen im Winter übst.

Nach der Runde: Ausrüstung pflegen

Nasser Matsch, Streusalz auf dem Parkplatz und Feuchtigkeit sind im Winter Gift für deine Ausrüstung, wenn du sie danach einfach im Kofferraum stehen lässt.

Fünf Minuten, die sich lohnen: Wische deine Eisen und Wedges nach jeder Runde ab, damit sich in den Rillen kein Schmutz festsetzt, der den Spin beim nächsten Mal beeinträchtigt. Öffne den Reißverschluss deiner Golftasche, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, statt sich in den Fächern zu stauen. Deine Handschuhe und Schuhe lässt du am besten an der Luft trocknen und nicht auf der Heizung, sonst wird das Leder porös.

Diese kurze Pflege nach der Runde verlängert die Lebensdauer deiner Ausrüstung spürbar, gerade in einer Jahreszeit, in der Salz und Nässe sonst schnell ihre Spuren hinterlassen.

Die Vorteile des Wintergolfens

Bisher klang das alles sehr nach Herausforderung und Einschränkung. Dabei hat das Golfen im Winter auch echte Vorteile, die viele Spieler komplett übersehen.

Leere Plätze. Im Winter hast du den Golfplatz fast für dich. Keine langen Wartezeiten, keine Flights, die vor dir stehen und das Tempo bremsen. Du spielst entspannter und kannst dich besser auf dein Spiel konzentrieren.

Günstigere Greenfees. Viele Clubs bieten in der Nebensaison deutlich reduzierte Greenfees an. Das macht es möglich, auch auf Plätzen zu spielen, die dir im Sommer zu teuer wären.

Frühjahrsvorteil. Wer über den Winter weitertrainiert und regelmäßig spielt, startet im Frühjahr deutlich besser in die Saison als Golfer, die monatelang pausiert haben. Dein Schwung bleibt automatisiert, dein Gefühl für den Schläger geht nicht verloren.

Häufige Fragen zum Golfen im Winter

Ab welcher Temperatur sollte man nicht mehr Golf spielen? Ab etwa 5 Grad Celsius und darunter wird es für Körper, Boden und Ausrüstung ungemütlich. Bei Frost und gefrorenem Grün ist ein Verzicht auf die Runde meist ohnehin Pflicht, weil viele Clubs den Platz dann sperren.

Kann man bei Frost Golf spielen? Nein. Gefrorener Boden und gefrorenes Gras werden bei Belastung dauerhaft beschädigt. Die meisten Golfclubs schließen den Platz deshalb bei Frost komplett oder öffnen ihn erst nach dem Auftauen.

Was ist ein Wintergrün beim Golf? Ein Wintergrün ist eine provisorische, kurz gemähte Fläche auf dem Fairway, die anstelle des echten Grüns bespielt wird, um dieses in den Wintermonaten zu schonen.

Fazit

Golfen im Winter ist kein Kinderspiel, aber es ist auch kein Grund, den Schläger für Monate in den Keller zu stellen. Wenn du dich richtig kleidest, dich aufwärmst und die Eigenheiten sowie Regeln des Platzes kennst, kannst du auch im Dezember oder Januar schöne Runden drehen.

Die wichtigsten Punkte: Aufwärmen nicht vergessen, farbige Bälle einpacken, einen Schläger länger wählen, einen Winterhandschuh mitnehmen und dich über Besserlegen und Wintergrüns an deinem Platz informieren. Der Rest ergibt sich fast von selbst.

Wenn du dich für dieses Thema interessiert hast, dann könnte dich auch mein Newsletter interessieren:

*Alle Produkt-Links sind Affiliate-Links. Das heißt, von dem Kauf des Produkts bekomme ich einen kleinen Teil ab, der sonst an den Anbieter gegangen wäre. Ich habe nichts mit den Produzenten der Produkte zu tun.

Affiliate-Links: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn du ueber diese Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis fuer dich aendert sich dadurch nicht. Ich empfehle nur Produkte und Dienste, die ich selbst nutze oder fuer vertrauenswuerdig halte. Weitere Infos in der Datenschutzerklaerung.
Alexander Weber
Geschrieben von

Alexander Weber

Golfer aus Leidenschaft und Autor von Golfforscher. Schreibt über Schwung, kurzes Spiel, Ausrüstung und Regeln - einfach und verständlich, ohne Fachchinesisch.

Kommentare (0)

Max 1000 Zeichen. Keine HTML-Tags.

Lade Kommentare...