Nachdem ich meine Platzreife erhalten hatte, fing ich an zu überlegen, welche Chancen vor mir lagen. Sollte ich einem nahen Club beitreten oder lieber eine Fernmitgliedschaft in Erwägung ziehen? Was steckt eigentlich hinter einer Fernmitgliedschaft? Und ab wann lohnt sich welche Entscheidung?
Eine Golf Fernmitgliedschaft ist eine vergünstigte Mitgliedschaft in einem echten Golfclub für Spieler, die außerhalb des lokalen Einzugsbereichs wohnen. Du bekommst einen offiziellen DGV-Ausweis, dein Handicap wird verwaltet und du darfst auf nahezu allen deutschen Golfplätzen gegen Greenfee spielen. Kosten: ab 50 Euro pro Jahr.
(TL;DR) Das Wichtigste auf einen Blick:
- Voraussetzung: Du brauchst mindestens die Platzreife
- Eine Golf Fernmitgliedschaft kostet ab ca. 50 Euro pro Jahr
- Du bekommst einen offiziellen DGV-Ausweis mit Handicap-Verwaltung
- Du darfst auf fast allen deutschen Golfplätzen gegen Greenfee spielen
- Lohnt sich für alle, die weniger als 10-12 Runden pro Jahr spielen
- Es gibt zwei Varianten: mit und ohne freies Spielrecht im Heimatclub
Das bedeutet, dass ich sorgfältig abwägen muss, welche Mitgliedschaft für mich sinnvoll ist. Dafür muss ich berücksichtigen, wie viel ich bereit bin zu zahlen, wie oft ich spiele und ob ich einen lokalen Club unterstützen möchte. Es gibt viele Faktoren, die beeinflussen, ob sich eine Fernmitgliedschaft für dich lohnt oder eben nicht. Auf all das gehe ich in diesem Artikel ein.
Was kostet eine Golf Fernmitgliedschaft?
Hier gibt es eine große Spanne, die du kennen solltest. Günstige Fernmitgliedschaften gibt es bereits ab 50 Euro pro Jahr. Einfache Fernmitgliedschaften ohne freies Spielrecht kosten je nach Anbieter typischerweise zwischen 50 und 150 Euro im Jahr. Wer eine Fernmitgliedschaft mit unbegrenztem Spielrecht im Partnerclub möchte, zahlt entsprechend mehr, oft 300 Euro aufwärts.
Oben drauf kommen dann Greenfees, wenn du auf fremden Plätzen spielst. Das durchschnittliche Greenfee in Deutschland liegt bei etwa 50-70 Euro, die Drivingfee bei etwa 5 Euro. Das bedeutet, du musst die Gesamtkosten aus Jahresbeitrag plus Greenfees gegen eine Vollmitgliedschaft aufrechnen.
Als grobe Faustregel: Wenn du weniger als 10-12 Mal pro Jahr auf dem Platz stehst, ist eine Fernmitgliedschaft meistens die günstigere Lösung. Spielst du öfter, wird eine Vollmitgliedschaft in einem Heimatclub wirtschaftlich interessanter, weil du dort ohne zusätzliche Greenfees spielen kannst.
Viele Fernmitgliedschaften inkludieren übrigens Greenfee-Gutscheine oder Rabatte auf Partnerplätzen. Das kann die Rechnung spürbar verschieben. Achte beim Vergleich der Anbieter also nicht nur auf den Jahresbeitrag, sondern auch darauf, welche Zusatzleistungen enthalten sind.

Fernmitgliedschaft mit Spielrecht vs. ohne Spielrecht
Das ist ein Unterschied, den viele Einsteiger nicht kennen und der für deine Entscheidung sehr relevant ist.
Fernmitgliedschaft ohne Spielrecht (Classic-Modell)
Das ist das Standardmodell. Du bist offizielles Mitglied eines Golfclubs, bekommst deinen DGV-Ausweis, dein Handicap wird verwaltet. Aber: Du hast kein freies Spielrecht auf dem Heimatplatz. Jedes Mal, wenn du dort oder auf einem anderen Platz spielst, zahlst du Greenfee.
Fernmitgliedschaft mit Spielrecht
Manche Anbieter bieten Fernmitgliedschaften an, die ein volles Spielrecht auf einem oder mehreren Partnerplätzen inkludieren. Das bedeutet, du kannst auf diesem Platz so oft spielen wie du willst, ohne jedes Mal Greenfee zu zahlen. Diese Variante ist teurer im Jahresbeitrag, kann sich aber für aktive Spieler schnell rechnen.
Zusammengefasst:
- Ohne Spielrecht: Günstiger Einstieg, jede Runde kostet extra Greenfee
- Mit Spielrecht: Höherer Jahresbeitrag, dafür freies Spielen auf Partnerplatz(en)
Für wen lohnt sich eine Golf Fernmitgliedschaft?
Wie bereits erwähnt lohnt sich eine Fernmitgliedschaft finanziell für all diejenigen, die weniger als 10-12 Mal im Jahr auf dem Platz stehen. Also für diejenigen, die wenig Golf spielen oder sich die Option offenhalten wollen, es aber selten tun.
Eine Fernmitgliedschaft ist auch ideal für Reisende oder Personen, die nicht regelmäßig in einem Heimatclub spielen können. Als Vollmitglied müsste man in fremden Clubs ebenfalls Greenfee zahlen, weshalb hier die Fernmitgliedschaft vorteilhafter ist.
Zusammengefasst:
- Golfeinsteiger, die noch nicht wissen, wie oft sie spielen werden
- Passive Spieler
- Spieler, die sich die Option offenhalten wollen
- Reisende und Vielunterwegs-Golfer
- Spieler, denen die Vollmitgliedschaft einfach zu teuer ist
Für wen lohnt sich eine Golf Fernmitgliedschaft nicht?
Wie zu erwarten lohnt sich eine Fernmitgliedschaft für aktive Golfspieler nicht, da sie mehr als 12 Spiele im Jahr absolvieren oder häufig auf der Driving Range üben.
Des Weiteren ist eine Fernmitgliedschaft ungeeignet für Personen, die einem Golfteam beitreten wollen oder generell in die Gemeinschaft des Golfclubs involviert sein möchten.
In Deutschland gibt es außerdem günstige Angebote speziell für Jugendliche und junge Erwachsene, da es an talentierten Nachwuchsgolfern mangelt. Diese Angebote sind besonders preiswert und daher oft eine bessere Alternative als die Fernmitgliedschaft. In meinem Golfclub gibt es Staffelungen für verschiedene Altersgruppen sowie für Personen in Ausbildung bis zum Alter von 34 Jahren.
Viele Heimatclubs haben zudem Partnerschaften mit umliegenden Golfclubs geschlossen und bieten beispielsweise 50 % Rabatt auf Greenfees an, was die Vollmitgliedschaft nochmals attraktiver macht.
Zusammengefasst:
- Aktive Spieler mit mehr als 10-12 Runden pro Jahr
- Spieler, die einem Team beitreten wollen
- Spieler, denen die Heimatclub-Gemeinschaft wichtig ist
- Junge Spieler, die von Sonderkonditionen profitieren können
- Leute, die viele Mitgliedschaftsvorteile nutzen wollen

Was erhalte ich durch eine Golf Fernmitgliedschaft?
Mit einer Fernmitgliedschaft an einem echten Golfclub in Deutschland erhältst du einen offiziellen DGV-Ausweis, der deinen Namen, deinen Heimatclub und dein aktuelles Handicap vermerkt.
Dieser Ausweis berechtigt dich, auf nahezu jedem Golfclub in Deutschland zu spielen. Ausgenommen sind nur Clubs, die ein spezifisches Mindest-Handicap voraussetzen. Mehr dazu, wie du dein Handicap verwaltest und verbesserst, erkläre ich in einem eigenen Artikel.
Das Stammblatt
Neben dem Ausweis erhältst du ein sogenanntes Stammblatt. Das ist dein offizieller Handicap-Nachweis und wird von deinem Heimatclub geführt. Viele Anbieter stellen dir das Stammblatt auf Wunsch auch digital per Mail zur Verfügung, oft innerhalb von 24 Stunden nach Anmeldung.
Das goldene R und das silberne R
Auf deinem DGV-Ausweis kann ein sogenanntes R-Hologramm aufgedruckt sein. Das goldene R erhalten Mitglieder, die im Umkreis von etwa 70 km zum Heimatclub wohnen. Das silberne R gilt für Mitglieder, die etwas weiter entfernt wohnen. Fernmitglieder erhalten in der Regel keines der beiden R-Hologramme oder nur das silberne, da sie definitionsgemäß weiter entfernt wohnen.
Warum ist das relevant? Manche Golfclubs gewähren Spielern mit einem goldenen oder silbernen R einen Rabatt auf das Greenfee. Das lohnt sich zu prüfen, bevor du einen Anbieter wählst.
Was du außerdem bekommst:
- Bei vielen Anbietern: Greenfee-Gutscheine oder Rabatte auf Partnerplätzen
- Offizielle Handicap-Verwaltung durch deinen Heimatclub
- Berechtigung zur Teilnahme an Golf-Turnieren mit DGV-Handicap
- Zugang zu allen deutschen Golfplätzen als Gastspieler mit Ausweis
Wie erhalte ich eine Golf Fernmitgliedschaft?
Der Prozess ist heute deutlich einfacher als noch vor einigen Jahren. Die meisten Fernmitgliedschaften kannst du komplett online abschließen. Der typische Ablauf sieht so aus:
1. Anbieter und Club auswählen
Du wählst aus verschiedenen Anbietern und Partnerclubs deinen Wunschclub aus. Achte dabei auf die Mindestentfernung: Die meisten Clubs setzen voraus, dass du mindestens 50 bis 200 km entfernt wohnst. Das variiert je nach Anbieter. Wenn du zu nah am Club wohnst, bist du für eine Fernmitgliedschaft nicht berechtigt, weil du dann als reguläres Mitglied gezählt wirst.
2. Online anmelden und Platzreife nachweisen
Du füllst ein Online-Formular aus, gibst deine Platzreife-Urkunde an (oder lässt dein bestehendes Handicap übernehmen) und bezahlst den Jahresbeitrag. Fast alle Anbieter akzeptieren Platzreife-Zertifikate von deutschen und internationalen Golfschulen.
3. DGV-Ausweis erhalten
Nach erfolgreicher Anmeldung bekommst du deinen DGV-Ausweis per Post zugeschickt, typischerweise innerhalb von 1-3 Wochen. Viele Anbieter stellen dir das Stammblatt schon vorher digital zur Verfügung, damit du direkt loslegen kannst.
Als Fernmitglied spielst du regelmäßig auf verschiedenen Plätzen und hast jedes Mal Greenfee dabei. Gerade als Einsteiger verschlägst du auf den ersten Runden mehr Bälle als später. Ein guter Tipp: Starte mit günstigeren Golfbällen, bis dein Spiel stabiler wird. Bei Golf und Günstig findest du eine breite Auswahl an Golfbällen* zu fairen Preisen, darunter auch Lakeballs.
Golf Fernmitgliedschaft Vergleich: Die bekanntesten Anbieter
Es gibt im deutschen Markt eine ganze Reihe von Anbietern. Grundsätzlich lassen sie sich in drei Kategorien einteilen:
| Kategorie | Beispiel | Typischer Preis | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Günstigste Einstiegsoption | fernmitglied.de | ab 49-79 € / Jahr | Schnelle Abwicklung, 24h Stammblatt |
| Direktclub-Fernmitgliedschaft | Einzelne Golfclubs direkt | 100-300 € / Jahr | Direktkontakt zum Club, kein Vermittler |
| Fernmitgliedschaft mit Spielrecht | z.B. Golfpark Soltau, Start2Golf | 89-300 € / Jahr | Freies Spielen auf Partnerplätzen inkl. |
| Agenturen mit breiter Club-Auswahl | fernmitgliedschaft.de | ab 50 € / Jahr | Wahl aus über 40 Partnerclubs |
Ein Hinweis vorab: Es gibt einen Unterschied zwischen Fernmitgliedschaften, die direkt von einem Golfclub angeboten werden, und solchen, die über Internet-Agenturen vermittelt werden. Direktclub-Fernmitgliedschaften sind oft qualitativ hochwertiger, weil der Club selbst ein Interesse daran hat, dich gut zu betreuen. Bei Agenturen geht ein Teil deines Beitrags an den Vermittler, was sich manchmal auf den Service auswirkt.
Was du beim Vergleich prüfen solltest:
- Ist der Heimatclub wirklich DGV-Mitglied?
- Wie lange dauert es, bis du den Ausweis bekommst?
- Gibt es Greenfee-Gutscheine oder Partnerrabatte?
- Wird ein bestehendes Handicap problemlos übernommen?
- Wie ist der Kundenservice erreichbar?
VcG als Alternative zur Fernmitgliedschaft
Du solltest auch die VcG (Vereinigung clubfreier Golfer) kennen, auch wenn sie oft übersehen wird.
Die VcG ist keine klassische Fernmitgliedschaft, sondern eine eigenständige, vom DGV anerkannte Vereinigung für Golfer ohne Clubbindung. Mit über 33.000 Mitgliedern ist sie die größte Organisation dieser Art in Deutschland.
Der Unterschied in der Praxis: Bei einer Fernmitgliedschaft bist du formal Mitglied eines echten Golfclubs. Bei der VcG bist du clubfrei, aber trotzdem spielberechtigt. Beide Modelle geben dir einen offiziellen Ausweis und Spielrecht auf deutschen Golfplätzen.
Welches Modell sich für dich besser eignet, hängt von deinen Prioritäten ab. Wenn du Wert darauf legst, dass dein Ausweis klar einem echten Club zugeordnet ist, ist die klassische Fernmitgliedschaft die bessere Wahl. Wenn dir Flexibilität und die Community der VcG wichtiger sind, lohnt sich ein Blick auf das VcG-Modell.
Als Fernmitglied auf unbekannten Plätzen spielen
Das ist einer der größten Vorteile einer Fernmitgliedschaft: Du spielst auf verschiedenen Plätzen und erkundest die Golflandschaft in Deutschland. Dabei wirst du immer wieder auf Plätze stoßen, die du nicht auswendig kennst.
Ein GPS- oder Laser-Entfernungsmesser ist dabei ein echter Helfer. Du weißt sofort, wie weit du zum Grün oder zu einem Hindernis bist, ohne den Platz vorher studiert zu haben. Bei GolfHouse findest du eine gute Übersicht an Entfernungsmessern* für unterschiedliche Budgets. Falls du noch unschlüssig bist, ob GPS oder Laser die bessere Wahl ist, habe ich dazu einen eigenen Artikel geschrieben: Golf GPS oder Laser Entfernungsmesser?
Warum Golf Fernmitgliedschaften essenziell für kleinere Clubs sind
In Deutschland gibt es etwa 750 Golfclubs, was eine beträchtliche Anzahl ist. Innerhalb von 30-40 Minuten Fahrtzeit von meinem Zuhause aus kann ich mindestens 3 erreichen. Aber wie finanzieren sich diese Clubs eigentlich?
Es gibt eine Begrenzung für die Anzahl der Mitglieder, die ein Golfclub aufnehmen darf: 700 Mitglieder für einen 9-Loch-Platz und 1400 für einen 18-Loch-Platz.
Viele Clubs erreichen jedoch ihre maximal zulässige Mitgliederzahl nicht und verkaufen deshalb Fernmitgliedschaften, um laufende Kosten wie Platzpflege, Anlagenverbesserungen und Erweiterungen zu decken. Man kann sagen, dass es ohne Fernmitgliedschaften wesentlich weniger Golfclubs in Deutschland gäbe.
Zusammengefasst:
- 9-Loch-Plätze dürfen nur 700 Mitglieder aufnehmen
- 18-Loch-Plätze dürfen nur 1400 Mitglieder aufnehmen
- Fernmitgliedschaften sichern die Finanzierung kleinerer Clubs
- Du tust mit deinem Beitrag etwas für den Golfsport in Deutschland
Meine Entscheidung zu einer Vollmitgliedschaft
Persönlich habe ich mich für eine Vollmitgliedschaft entschieden, da ich beim Einstieg in den Golfsport in Ausbildung war und daher nur 300 Euro pro Jahr für den Golfsport ausgeben musste. Das entspricht in etwa den Kosten einer mittelpreisigen Fernmitgliedschaft.
Für 300 Euro ist eine Vollmitgliedschaft natürlich immer empfehlenswert. Selbst wenn man nicht oft auf dem Platz ist, kommt man hier auf seine Kosten und profitiert von der Gemeinschaft des Heimatclubs.
Ein weiterer Faktor, der meine Entscheidung beeinflusst hat, waren Freunde, die bereits Golf spielen. Hätte ich keine Golf spielenden Freunde gehabt, wäre ich unsicher gewesen, welchem Golfclub ich beitreten sollte. Durch diesen Faktor konnte ich schnell eine Entscheidung treffen, indem ich dem Club beigetreten bin, in dem auch meine Freunde spielen.
FAQ: Häufige Fragen zur Golf Fernmitgliedschaft
Muss ich die Platzreife haben für eine Fernmitgliedschaft?
Ja. Eine Fernmitgliedschaft setzt voraus, dass du bereits die Platzreife oder eine gleichwertige Spielerlaubnis besitzt. Ohne Platzreife kannst du zwar eine Fernmitgliedschaft beantragen, aber nicht auf regulären Golfplätzen spielen.
Kann ich als Fernmitglied an Turnieren teilnehmen?
Ja, das ist einer der unterschätzten Vorteile. Mit deinem offiziellen DGV-Ausweis und einem gültigen Handicap kannst du an Golf-Turnieren teilnehmen. Manche Turniere sind nur für Mitglieder des ausrichtenden Clubs zugänglich, aber viele offene Turniere stehen jedem DGV-Mitglied offen.
Kann ich meine Fernmitgliedschaft jederzeit kündigen?
Das hängt vom Anbieter ab. Die meisten Fernmitgliedschaften laufen für ein Kalenderjahr und verlängern sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Die Kündigungsfristen variieren, liegen aber oft zwischen 4 und 8 Wochen vor Jahresende. Lies das immer im Kleingedruckten nach, bevor du abschließt.
Gilt meine Fernmitgliedschaft auch im Ausland?
Dein DGV-Ausweis wird von vielen Golfclubs im europäischen Ausland anerkannt. Ob und zu welchen Konditionen du auf ausländischen Plätzen spielen darfst, hängt jedoch vom jeweiligen Club ab. Im deutschsprachigen Ausland, also Österreich und der Schweiz, funktioniert es in der Regel problemlos.
Was passiert mit meinem Handicap, wenn ich die Fernmitgliedschaft wechsle?
Dein Handicap gehört dir und wird beim Wechsel zu einem anderen Anbieter oder Club einfach übertragen. Du musst deinem neuen Heimatclub deinen bisherigen Handicap-Nachweis, also das Stammblatt, vorlegen. Die Übernahme ist ein Standardprozess und geht in der Regel reibungslos.
Fernmitgliedschaft oder VcG: Was ist besser?
Das kommt auf deine Prioritäten an. Wenn du Wert darauf legst, formal Mitglied eines echten, lokal verankerten Golfclubs zu sein, ist die klassische Fernmitgliedschaft die bessere Wahl. Die VcG ist eine Alternative für Golfer, die vollkommen clubfrei bleiben wollen aber trotzdem einen offiziellen Ausweis und Spielrecht brauchen. Beide Wege sind legitim und vom DGV anerkannt.
Wie schnell bekomme ich meinen DGV-Ausweis nach der Anmeldung?
Bei den meisten Online-Anbietern bekommst du das Stammblatt digital innerhalb von 24 Stunden per Mail. Den physischen DGV-Ausweis per Post erhältst du typischerweise innerhalb von 1-3 Wochen. Manche Anbieter brauchen bis zu 4 Wochen. Wenn du saisonbedingt schnell spielen möchtest, frag beim Anbieter nach, wie schnell du loslegen kannst.
Abschlusswort
Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit darüber schaffen, was eine Golf Fernmitgliedschaft ist, was sie kostet und wann sie sich wirklich lohnt. Die kurze Antwort: Wenn du weniger als 10-12 Runden pro Jahr spielst oder noch nicht weißt, wie aktiv du sein wirst, ist die Fernmitgliedschaft der günstigere und flexiblere Einstieg.
Wenn du weitere Fragen hast, stell sie gerne in den Kommentaren. Ich beantworte sie so schnell ich kann.
Wenn dich das Thema Golf generell interessiert und du gerade am Anfang stehst, empfehle ich dir auch meinen Artikel mit 11 Tipps für Golfanfänger.
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